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Freitag und Samstag: Aaallerletzter Teil... :'-(

Wir entschieden dann am Freitag, von zu Hause aus mit dem Taxi nach Quito hoch zu Ayquel zu fahren, wozu wir etwa um 9 aufbrachen. Von Ayquel zogen wir dann um 11 los, ihre Eltern fuhren ins in die Mariscal, wo wir uns eigentlich mit ihrem zweiten großen Bruder Miguel treffen sollten, den Ayquels Ma dann auf dem Handy anrief und zur Antwort bekam: "Hallo, du sprichst mit Batmaaaan!" Sie entgegnete nur: "Hey Batmaaaaan, gib mir mal Migueeeeel!" Hahaha... Der kam dann, verkleidet als Spiderman im roten Ganzkörperanzug, ich hätt mich kringeln können, und war so ganz das Gegenteil von JPdS, sau lustig :-) Er stellte uns dann in einer Bar noch Batman und Dracula vor, ebenfalls von Kopf bis Fuß verkleidet.

Trotzdem wollte Ayquelita mit ihrem Freund in eine Disko, wo der und seine zwei etwas besoffen wirkenden Kumpels schon waren und jetzt zu uns kamen. Ayquels Eltern waren immer noch da und wohl auch der Grund, warum die an der Disko unsere AUsweise sehen wollten. Jammer... Dann bemerkten wir plötzlich, dass der eine von Patos voll verpeilten Kumpels verschwunden war, und es stellte sich heraus, dass die drei Flyer angenommen hatten, was man nieeemals, nieeeemals machen soll - nun waren sie alle drei bekifft mit einer Blumen-Droge, die neu aufgekommen it und einen zur willenlosen Marionette des Gegenübers macht. Pato wollte seine Freunde suchen, doch Ayquel schleppte ihn zum Auto und wir fuhren ihn heim, wo sie ihn der Mutter übergab. Danach begann sie dann sofort, ihre Eltern anzubetteln, doch noch mit uns zum Tanzen zu fahren, wo ich grad schon deprimiert alle Hoffnung aufgegeben hatten. Wir fuhren in eine Salsa-Merengue-Disko und amüsierten uns köstlich beim Tanzen, ua zu ROcknRoll, wovon nun wirklich keiner auf der Tanzfläche eine Ahnung hatte, hehehe... Die Liveband war echt super und sang sämtliche Merengue-Lieder, die ich schon kannte :-) Beim Gehen so um 3 verliebte Ayquel sich noch in den Schlagzeuger... und das, obwohl sie vorher die SMS bekommen hatte, dass ihr Freund Pato mit schwerer Vergiftung im Krankenhaus lag!!!!

 Am nächsten Morgen holte Astrid uns dann ab, ich verabschiedete mich herzlich von Ayquels mit dem Versprechen, mal wieder zu kommen, und wir fuhren zur Tanzschule, wobei Ayquels Ma mich mit den Worten verabschiedete: "Na. dich hält ja wohl wirklich nichts vom Tanzen!"

In den zwei Stunden Tanzen lernte ich soooo viele Figuren, hab die Hälfte natürlich schon vergessen, war totaaaal super. In der letzten halben Stunde machten wir noch mit Anais zusammen Cumbaloo oder so (so hört sichs jedenfalls an ;-D), kolumbianischer Salsa, total schnell und meeegacool :-) Kam heim und schwebte auf Wolke sieben....

Nach dem Essen fuhren wir zum letzten Shoppen nach Tumbaco, wo wir ewig lange bei einer furchtbar netten Friseuse saßen, die mir für 19 Dollar ein coolen Schnitt und ne Tönung verpasste, Anais für 4 Dollar nen noch cooleren Schnitt :-D Da ich erzählte,  wie teuer bei uns Nagelstudios sind, bekam ich auch noch kostenlos die Nägel sooo schön gemacht, dass ich sie den ganzen Tag lang angucken muss :-D War das vielleicht ein netter Laden!!

Danach rannten wir, da es schon fast dunkel wurde, zum CDSHOp und ich kaufte wahllos alles, was cool aussah, insgesam 1-Dollar-CDs für 26 Dollar und nochn paar Filme.... Eilig flitzten wir in den seltsam gewittergelben Abend zum Taxistand und fuhren heim, wo ich packte und von wo wir dann, nach dem zweiten Mal colada morada (typisches rotes Früchtegetränk zu Allerheiligen, schmeckt wie Glühwein ohne Wein, soooo leckaaa) trinken losfuhren.

Auf der Fahrt rief Mishu an (meien Lieblingskusineeee) und fragte, ob wir noch ein kleines, aber mit v iel Liebe gemachtes Geschenk abholen könnten, das sie für mich hatten. Und so stieg ich, total angespannt und supertraurig, mit einem kleinen roten Ring und einer superlieben Karte ins Flugzeug...!!

Angefangen zu heulen hab ich erst, als ich am nächsten Tag meine Eltern in Frankfurt sah, als die ganze Anspannung mit einem Mal von mir abfiel, mir klar wurde, dass der Flug reibungslos geklappt hat, und dass ich jetzt wieder zu Hause bin. Seitdem heule ich regelmäßig bei dem Gedanken an meine tollen neuen  Freunde und dieses wundervolle Land, das ich so schnell und weitestgehend unerkundet wieder habe verlassen müssen.

:'-(

No soy Latina, pero siento amor por mi segunda patria de todo corazón!!!!!!!

 

3.11.09 16:35


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Donnerstag + Freitag: Jeder Berg eine andere Landschaft...

Am Donnerstagmorgen gings dann los für den Zweitagesritt... Zuerst mal holten wir noch die beiden Mitreiter ab, die nette Schweizerin Denise und den typisch-Ami-Ami Phil, der am nächsten Morgen doch tatsächlich Mais mit Marmelade und Chilisoße aß und darein noch sein süßes Brötchen tunkte.

Kurz vor der ersten Raststätte meinte dann unser Packpferd, das ohne Reiter mitlief, umkehren und Richtung Hof galoppieren zu müssen, und bis das dann zurückkam, hatten wir schon alles Picknick-Zeug vor genialer Vulkantal-Kulisse ausgepackt. In der Ferne war schon jener seltsame, von den ecuadorianischen Ureinwohnern errichteter Hügel zu sehen, der sich fast nahtlos ins Bild der umstehenden Berge einfügte, die typische T-Form aufwies und in grauer Vorzeit den Boden für die Holztempel der Ureinwohner bildete. Unheimlich :-) , vor allem, weil noch immer keiner weiß, wie sie damals die Steinblöcke, die den Boden des DInges bilden, hierherbrachten - in dieser Gegend gibt und gab es solche Teile nicht.

Weiter ging's auf einem höllisch schmalen Pfad, von dem es linker Hand einen gut zweihundert Meter tiefen, mit Gestrüpp bewachsenen Hang hinabging - und die Pferde trabten munter auf, bauten den ein oder anderen Galoppsprung ein, sodass Höhenangst-Denise tausend Tode starb, waren dabei aber absolut trittsicher und rutschten nicht ein einziges Mal aus.

Wir passierten absolut einsame Lehmhüttchen (Hausbausteine gibts in der Gegend nicht) mit Maulesel vornedran, ohne Strom, spielenden Kindern, flatternder Wäsche, klapprigen Kläffern und modernstem Plastiktütchen-Fastfood-Müll am Hang unter dem Küchenfenster; begegneten Bananen- und Kaffeepflanzen (für einen Suchtie wie mich fast ein heiliger Moment *ooohm*) und fanden sogar eine winzig kleine Schule, die es trotz der Einsamkeit überall hier gibt, inklusive frisch betoniertem Fußballplatz (für den Fortschritt :-) ).

Unser freilaufendes Packpferd machte immer wieder Stress, galoppierte in jeden abzweigenden Weg und amüsierte sich wirklich wie ein kleiner Junge, dass er frei war und wir ihn davon nicht abhalten konnten...

Schließlich erreichten wir die "Hauptstraße" dieser Gegend, eine staubige Sandpiste, daran als Hauptstraße zu identifizieren, dass uns drei Pärchen auf Maultieren entgegengaloppiert kamen und eine Indiofamilie auf Familienausflug mit Pony. :-D Am späten Nachmittag erreichten wir unsere Hütte für die Nacht, und hier erreichte die den ganzen Tag über in allem Ernste des Wortes unbeschreibliche Aussicht ihren Höhepunkt: Aus der Hüttentür (die zwar keinen Strom, dafür aber eine Solardusche hatte) tretend blickten wir in das sich zum Meer hin öffnende Tal des Guayabamba, ein reißender weißer Strom-Streifen in der Tiefe, der die Anden vollends durchschneidet und mit dem verrückte Rafter schon länger liebäugeln. Im abendlichen Andenglühen erstrahlten einige Baumreihen an den seitlichen, steilen Hängen in rotgoldenen Farben, der Rest lag bereits in bläulichem Dunst, und ich saß nach dem Duschen und Entfernen von geschätzten vier Kilo Sand und Staub aus meinen Haaren auf der Veranda und hörte dieses eine Lied, was mich aus irgendwelchen Gründen schon immer an Ecuador erinnert (für alle, die das nachfühlen wollen: "Amor Genuino" - Zion y Lennox , vllt erinnerts euch ja auch an Anden und Pferde und Sonnenuntergang :-) ) 

ZUm Abschluss gabs ein Vier-Gänge-Menü, von dem die Hälfte der Hund bekam, weil die Chefin (hat bis sie 12 war in Österreich gelebt und spricht noch immer Deutsch mit wiener Akzent :-D ) immer furchtbar enttäuscht ist, wenn man nicht alels aufisst :-) Wir Damen gingen danach press schlafen, während Phil noch eine Runde Billard spielte mit Pferdewart German (der übrigens vor kurzem seiner Frau ein blaues Auge gehauen hat, weil er dachte, sie ginge nachts zu Luis, dem Bösen, dabei ist sie einfach aufs KLO, und Astrid weiß jetzt nicht, ob sie ihn wieder feuern soll... Dabei ist er im Grunde total harmlos. Die ärmere Bevölkerung kennt es leider noch nicht anders, als dass Männer betrügen und Frauen schlagen - es dürfte schwierig sein, hier einen Pferdewart mit europäischen Wertvorstellungen zu finden...). DIe beiden verstanden sich blendend, obwohl sie eigentlich KEIN WORT voneinander verstanden :-D

Am nächsten Morgen gings dann unheimlich früh los, denn die zweite Etappe sollte noch länger sein als die erste - und noch abwechslungsreicher. Wir kamen immer weiter in warmes Gebiet, die Aussicht auf den Guayabamba wechselte in Aussicht auf 4500 Meter hohe Andengipfel im blauen Dunst, wegen zu spät beginnender Regenzeit karge Täler mit indischen Kühen, die ja so wunderschön sind, ganz samtige Haut mit feinem Fell (ja, ich finde tatsächlich KÜHE schön :-) ), an Wasserfällchen in Wegkurven oder -senken, die plötzlich total grün waren und umflattert von Schmetterlingen... an weiteren Hütten, wo Indios wie vor hundert Jahren ihre Felder bestellten und auf abgebrannten (die von Bauern gelegten Brände zum Zweck neuer Landerschließung sind ein Riesenproblem, sie verursachen nur Waldsterben und Erosion..) Hängen angepflanzte Agaven, erschrockene Kühe und Esel auf dem Weg, öde weite Weizenfelder, erkaltetes Lavaland, das aussah wie aus dem ersten Teil von In einem Land vor unserer Zeit, noch mehr Jurassic-Park-Hügel und schließlich ein tropisch bewachsener Berg mit Libellen... Die letzte Etappe führte durch den moosbewachsenen Märchen-Urwald, wo German begeistert wie ein kleines Kind mit der Machete auf Bambus und Büsche einschlug, und uns damit das Vorwärtskommen eigentlich mehr erschwerte als erleichterte. Zwischen dichten Büschen mit Blättern groß wie Kopfkissen gab der Urwald immer wieder den Blick in den Krater frei, erstaunlicherweise noch mti Sicht ohne Nebel, und einfach wunderschön.

Zu guter Letzt bleibt nur zu hoffen, dass die Fotos was geworden sind, obwohl ich immer IM Reiten fotografierte... :-D 

Als wir gegen Fünf am Hof ankamen, rief prompt Anais an mit dem Freitagabendprogramm in der Tasche. Aber davon mehr im zweiten Teil. ;-)

2.11.09 14:56


Montag: Taaanzen und Wochenendplanen

Hallo Leutle :-D

Heute war zuerst einmal nicht viel, hab morgens rumgewurschtelt und dabei Bachata getanzt (mit den fuenf Schritten, die ich kann - macht euch auf was gefasst, wenn ich zurueckkomm, ikch bin irgendwie nur noch am Rumtanzen :-D ) Jedenfalls packte ich auf Astrids Anraten (da ich die folgenden Tage ja nur noch unterwegs sein werde) schon mal alles in den Koffer, was ich nicht mehr brauchen werde, und das deprimierte mich dann soooo extrem schrecklich... Daneben schrieb ich noch Tagebuch, und jaaaa, da schreib ich tatsaechlich noch mehr rein als hier :-D Ich bin dumm, ich weiss :-) 

Um 2 assen wir dann mit dem seltsamen Typen, der seinen ersten Tag in der Spanischschule hatte und peinlicherweise aaalles zum Besten geben musste, was er schon kann, und ich verabschiedete mich noch von der suessen Hausfrau :-D und ging dann mit der Kamera bewaffnet nochmal in die Schlucht zum Fotos machen...

Dann wars nach dem Duschen auch schon fast fuenf, Anais immer noch nicht da, und ich stellte mich schon mal drauf ein, alleine zum Tanzen gehen zu muessen, was meine Aufregung nicht gerade minderte. So wars dann auch, Anais musste noch sooo viel Bio lernen, und so zog ich um viertel nach fuenf alleine los zum Taxitreffpunkt. Zuerst mal erkannte ich das Taxi nicht, gruesste dumm gaffende Arbeiter und war dann froh, dass es wenigstens eine supergoldige Taxifrau war, die mich abholte...

War dann zwanzig Minuten zu frueh in der Tanzschule, die in einem Villahaus im unteren Stock untergebracht ist, und so machte mir die Mutter des Tanzlehrers mal noch Spongebob an :-D Um sechs gings dann los, und lustigerweise ist der Tanzlehrer vielleicht drei Jahre aelter als ich :-) War alles in allem eine super Stunde, auch wenn die Art, Salsa zu tanzen, hier gaaaanz anders ist, viel weniger Figuren, dafuer mehr Grundschritte.

Aber wie extreeeem schade, dass wir diese Tanzschule nicht frueher entdeckt haben!! Dieist grad mal zehn Minuten weg!!! Der Tanzlehrer und die Mutter fandens dann auch voll schade, und so machten wir fuer Samstag um zehn noch mal Tanzstunden aus, da nehm ich dann auch Anais mit.

Jetzt bin ich happy; Anais und ich gehen in trauter Zweisamkeit Machica essen, ausserdem siehts mit Freitag Weggehen gar nicht mal soooo uebel aus, und das ist echt cool!!!! Wieso haben wir die Tanzschule nicht frueher entdeckt??? Ich liebe euch alle, und Adri, warte mal ab, bis du die Fotos von unserer Weibernight siehst, Anais Cousinen sind sooooo wunderwunderschoen und dabei auch noch so furchtbar lieb :-D

Kann sein, dass ich erst am Samstag wieder schreibe. Ist sogar sehr wahrscheinlich. HOFFT, dass ich erst dann wiedder schreib, das heisst dann naemlich, dass alles geklappt hat :-D

Ihr koennt ja alles noch mal lesen, vllt checkt Sopp dann ja auch, was Maedchen und was Jungennamen sind :-D jejeje 
29.10.09 03:23


Montag und Dienstag: Zertifikat und Geldloswerd-Weltrekord :-D

Am Montag war nun wirklich nicht viel; absolvierte einen weitern Tag Sprachschule mit Bravour, hehe, und backte spaeter dann Kekse, hoerte die tollen in Mindo erstandenen Merengue-Cds dabei und war eigentlich recht... zufrieden, wenn auch mit dem Gedanken an den viel zu balgigen Heimflug schon im Hinterkopf. Widerlich...! Ach, ich will einfach noch nicht nach Hause. Ich will jetzt nicht hier wohnen bleiben, aber wenigstens... noch bis Weihnachten... Anais und ich haben heute festgestellt, dass ich noch an soooo wenigen der abermillionen Touri-Orten war, dass es eigentlich fast unmoeglich ist. Wenigstens war das nicht meine Schuld; ich haette das ganze Land kennen gelernt und bereist, nur fehlte mir dazu leider die, aeh, wie sagt man: MAENNLICHKEIT. Oder die zwei mal zwei Meter-Bodyguards. AUch wenn es nicht sooo gefaehrlich ist, wenn man halbwegs aufpasst: Als Frau alleine durchs Land zu fahren waere einfach zu gefaehrlich gewesen. ISt Tatsache. :-( Bloede Machos mit Goldkettchen aber auch!!! In Asien ist das alles ungefaehrlicher, die muessten sich ja noch siebzig Mal vor dir verneigen und dich in komplizierten Ritual-Gesten um Erlaubnis bitten, bevor sie dich entfuehren und vergewaltigen... Nee Quatsch :-D Montagsabends guckten Anais und ich dann jedenfalls nochmal die argentinische Telenovela zusammen und aergerten uns ueber die immmer Punkt 8 auf aaaallen Kanaelen gesendete Staatswerbung nach dem Motto ¨Schaut nur, was wir wieder alles Tolles vollbracht haben¨- echt uebel!!! Und das war¨s auch schon... Dienstags war dann mein letzter Tag in der Sprachschule; zuerst musste ich ueber Klone, Genmanipulation und Abtreibung sowei Sameneinpflanzung diskutieren - und dass, obwohl ich Hueftschmerzen hatte wie bloed und irgendwie total platt war. Scheiss Skoliose-Ruecken, jetzt meldet er sich wohl doch noch zu Wort... Bekam nach absolut herzlichem Abschied von der supergoldigen Leiterin Angelica und meiner Lehrerin Estrella (dt. : Stern) mein Zertifikat ueberreicht mit der Empfehlung, doch mal das staatlich zugelassene SPanischexam XYZ zu machen... Hmm, soll ich? Naja, irgendwann... ZU Hause hatten wir einen neuen Gast mit Namen.. ahhh... Albert? Alfred? Alfons? oder so, ein uuuralter Schulfreund von Astrid, etwas spastisch, der Gute, aber nett. Nach dem Essen gings dann ziemlich bald los nach QUito, wo uns Astrid, die zu tun hatte, am Artesanía (typisches Kunsthandwerk) -Markt im Centro rausliess, wo ich in gut zwei Stunden saage und schreibe 70 Dollar loswurde. Uebel!!! War aber echt total schoen, kaufte koestlichen Kaba, ein weisses Kleid, eine knallbunte Tasche, Ohrringe und und und, und als wir dann schon im schrecklichst vollen oeffentlichen Bus STECKTEN (denn ¨stehen¨ wuerde zu viel Platz bedeuten), fielen mir noch hundert Sachen ein, die ich uuunbedingt noch kaufen muss... Die Frage ist: WANN???? Wir fuhren also mit lauter oeffentlichen Bussen nach Hause und kamen gegen acht an, Anais wie immer superstolz, die boooese reale Welt des gemeinen Quitos ueberlebt zu haben (Astrid meint, es wuerde ihr gut tun, zu sehen, dass Ecuador nicht so schlimm ist wie manche an der Snob-Schule glauben). Als Astrid kam, eroeffnete sie mir, dass sie fuer morgen Abend eine bis zwei (je nachdem, wies mir gefaellt!!) Tanzstunde(n) in Cumbayá (naechstgroesserer Ort) bei einem kolumbianischen Tanzlehrer organisiert hat!!! WOOW, Anfall!!!! Zum Glueck faehrt Anais wahrscheinlich mit, ¨nuuuur zum Zugucken¨, wie sie sagt, aber ihc lasse sie mal in dem Glauben und zwinge sie dann vor Ort, mitzumachen :-D
28.10.09 06:00


Sonntag: Costa Rica in klein

Heute gings - nachdem ich schon dachte, Anais wuerde niemals wach und ausnahmsweise mal als allererste fertig gewesen war - um halb zehn los nach Mindo, wo wir, obwohl es kilometertechnisch keine grosse Entfernung ist, nach 12 ankamen. Unterwegs gings auf kurvigen Bergstrassen  vom Feinsten durch komplett perfekte Bilderbuch-Jurassic-Park-Berge, vollends bedeckt von faszinierenem Urwald; und als wir das kleine Tal von Mindo erreichten, war ich restlos begeistert. Genauso sieht Costa Rica immer auF Julios Fotos aus, und auch Astrid bestaetigte diese Vermutung. Einfach nuuuuuuur herrlich...!! Wir kaempften uns auf holprigen Pfaedchen, vorbei an wunderschoenen Oeko-Hostals und hoelzerenen Feriendomizilen, hinauf zur Canopy-Station. Canopy heisst in jedem Land anders, steht aber immer fuer an einem Seil aufgehaengt durch den Dschungel duesen, ueber tiefste Taeler, goettlichste Pflanzen, sprudelnde Fluesse. Von einer zur anderen Station krackselst du, geleitet von durchtrainierten Guides (wieso mussten die uns grad die huebschcestn zuteilen, das war soooooo peinlich, das glaubt mir keiiiiner!!!) und durstigen Moskitos (obwohl mich nix gestochen hat, haa haa) bergige Dschungelpfade hinauf und zertrittst Pampelmusen, siehst ekelhafte sogenannte Teufelspferdchen, hochgiftig, in ihren Loechern verschwinden und Lianen vor deiner Nase baumeln, atmest Luft, die zu siebzig Prozent aus Wasser zu bestehen scheint, und kannst bei all dem gar nicht glauben, dass du da bist, vor allem, wenn sich der Nebelwal oeffnet un die unglaubliche Sicht auf Mindo freigibt. Und du, da sich eine Mexikanerin, die in Deutschland studiert hat, mit Kamera zu euch gesellt, feststellst, dass du deinen Fotoapparat AUCH haettest mitnehmen koennen. Oh neiiiiiiin, von dem schoensten, was ich bis jetzt hier gesehen habe, gibt es einfach nur keine Fotos, das ist doch zum HEUUUUUULEN!!!

Jedenfalls kamen zu der absolut irren, gackernden Mexikanerin noch zwei Spanier dazu, die alles in allem eine total lustige Gruppe bildeten, Kreischwettbewerb bei der laengsten Schnur ueber die Schlucht inklusive.. Mithilfe der Guides konnte man zwei Figuren machen, den Superman und den Schmetterling, fuer die man aber jeweils die Guides ziemlich umklammern musste, was daher fuer Anais und mich gar nicht infrage kam. Abgesehen davon, dass sich bestimmt noch nie jemand so dusslig dabei drangestellt hat wie ich (naja, hier kommen oft Amis hin, von daher... hihi) war das Ganze eine geniaaaale Sache, unbeschreibliche Natur -ich wusste schon immer, dass mir der Dschungel gefallen wuerde, und aus Mindo mit dem fantastischen warmen Klima wollte ich gar nicht mehr weg!!!!

Danach gingen wir ziemlich typisch und richtig gut und billig essen, es gab gebratene Kochbananen, Huhn mit Ei, Reis und Anais hatte Ceviche, rohen Fisch in saurer Sosse, schmeckt aber echt sauuuu gut, und ich krieg grad Hunger :-D Danach bestand Anais darauf, dass wir noch von dem super Eis probierten, ich platzte zwar fast, aber das Eis stellte wirklich alles in den Schatten... Ausser diesen herrlichen, kleinen, authentischen Ferienort, wo wir, anstatt zum Schmetterlingshaus zu fahren, was mich dann irgendwie nicht soooooooo reizte, shoppen gingen. FUer einen Dollar kriegst du hier die neuesten Filme und aaaalle, aaaalle CDS, ich kaufte mir vor allem welche mit Merengue, die echt super sind, und Bachata... Dann drueckten wir uns ewig bei einem total coolen Hippie-Typ rum, der selbst wundervoll kuenstlerisch Oringe bemalte und in Ketten ritzte und Ledertaschen mit Elfenkunstwerken verzierte, und der unbedingt noch ein paar Worte Deutsch lernen wollte und dann immer alles so aussprach "wie diese Rammstein-Gruppe da" HAHAHA

Schliesslich fuhren wir relativ frueh (Anais musste mal wieder lernen), aber vollkommen gluecklich und mit tausen Paar neuen Ohringen ausgestattet, nach Hause. KLingt wie das Ende eines Maerchens; also mach ich hier auch Schluss, hehehe....

27.10.09 03:44


Sonntag: Costa Rica in klein

Heute gings - nachdem ich schon dachte, Anais wuerde niemals wach und ausnahmsweise mal als allererste fertig gewesen war - um halb zehn los nach Mindo, wo wir, obwohl es kilometertechnisch keine grosse Entfernung ist, nach 12 ankamen. Unterwegs gings auf kurvigen Bergstrassen  vom Feinsten durch komplett perfekte Bilderbuch-Jurassic-Park-Berge, vollends bedeckt von faszinierenem Urwald; und als wir das kleine Tal von Mindo erreichten, war ich restlos begeistert. Genauso sieht Costa Rica immer auF Julios Fotos aus, und auch Astrid bestaetigte diese Vermutung. Einfach nuuuuuuur herrlich...!! Wir kaempften uns auf holprigen Pfaedchen, vorbei an wunderschoenen Oeko-Hostals und hoelzerenen Feriendomizilen, hinauf zur Canopy-Station. Canopy heisst in jedem Land anders, steht aber immer fuer an einem Seil aufgehaengt durch den Dschungel duesen, ueber tiefste Taeler, goettlichste Pflanzen, sprudelnde Fluesse. Von einer zur anderen Station krackselst du, geleitet von durchtrainierten Guides (wieso mussten die uns grad die huebschcestn zuteilen, das war soooooo peinlich, das glaubt mir keiiiiner!!!) und durstigen Moskitos (obwohl mich nix gestochen hat, haa haa) bergige Dschungelpfade hinauf und zertrittst Pampelmusen, siehst ekelhafte sogenannte Teufelspferdchen, hochgiftig, in ihren Loechern verschwinden und Lianen vor deiner Nase baumeln, atmest Luft, die zu siebzig Prozent aus Wasser zu bestehen scheint, und kannst bei all dem gar nicht glauben, dass du da bist, vor allem, wenn sich der Nebelwal oeffnet un die unglaubliche Sicht auf Mindo freigibt. Und du, da sich eine Mexikanerin, die in Deutschland studiert hat, mit Kamera zu euch gesellt, feststellst, dass du deinen Fotoapparat AUCH haettest mitnehmen koennen. Oh neiiiiiiin, von dem schoensten, was ich bis jetzt hier gesehen habe, gibt es einfach nur keine Fotos, das ist doch zum HEUUUUUULEN!!!

Jedenfalls kamen zu der absolut irren, gackernden Mexikanerin noch zwei Spanier dazu, die alles in allem eine total lustige Gruppe bildeten, Kreischwettbewerb bei der laengsten Schnur ueber die Schlucht inklusive.. Mithilfe der Guides konnte man zwei Figuren machen, den Superman und den Schmetterling, fuer die man aber jeweils die Guides ziemlich umklammern musste, was daher fuer Anais und mich gar nicht infrage kam. Abgesehen davon, dass sich bestimmt noch nie jemand so dusslig dabei drangestellt hat wie ich (naja, hier kommen oft Amis hin, von daher... hihi) war das Ganze eine geniaaaale Sache, unbeschreibliche Natur -ich wusste schon immer, dass mir der Dschungel gefallen wuerde, und aus Mindo mit dem fantastischen warmen Klima wollte ich gar nicht mehr weg!!!!

Danach gingen wir ziemlich typisch und richtig gut und billig essen, es gab gebratene Kochbananen, Huhn mit Ei, Reis und Anais hatte Ceviche, rohen Fisch in saurer Sosse, schmeckt aber echt sauuuu gut, und ich krieg grad Hunger :-D Danach bestand Anais darauf, dass wir noch von dem super Eis probierten, ich platzte zwar fast, aber das Eis stellte wirklich alles in den Schatten... Ausser diesen herrlichen, kleinen, authentischen Ferienort, wo wir, anstatt zum Schmetterlingshaus zu fahren, was mich dann irgendwie nicht soooooooo reizte, shoppen gingen. FUer einen Dollar kriegst du hier die neuesten Filme und aaaalle, aaaalle CDS, ich kaufte mir vor allem welche mit Merengue, die echt super sind, und Bachata... Dann drueckten wir uns ewig bei einem total coolen Hippie-Typ rum, der selbst wundervoll kuenstlerisch Oringe bemalte und in Ketten ritzte und Ledertaschen mit Elfenkunstwerken verzierte, und der unbedingt noch ein paar Worte Deutsch lernen wollte und dann immer alles so aussprach "wie diese Rammstein-Gruppe da" HAHAHA

Schliesslich fuhren wir relativ frueh (Anais musste mal wieder lernen), aber vollkommen gluecklich und mit tausen Paar neuen Ohringen ausgestattet, nach Hause. KLingt wie das Ende eines Maerchens; also mach ich hier auch Schluss, hehehe....

27.10.09 03:44


Freitag: Schule ADEE, Tanzen JUCHEEE!! (( Samstag: ...und nichts laeuft, wie es laufen soll

Obwohl man es von diesem Tag nie gedacht haette, wurde er noch zu meinem Bis-jetzt-Schoensten in Ecuador!! Nachdem ich morgens dem Herrn Gocklbeck oder Golbeck oder wie auch immer verkuendet hatte, dass ich die zwei Wochen jetzt auf eine verkuerzen wuerde, gings mir schon viel besser. In den ersten beiden hatte ich frei und war bei Anais, mag ihre friends echt total!! Die restlichen Stunden sass ich halt ab... Geschichte viel fuer - man glaubt es kaum- DISKUSSIONEN flach, deren Thema GENAU SO auch in der 10c haette diskutiert werden koennen. Zu kompliziert su erklaeren... Todmuede fuhren wir heim und machten uns schnell was zu essen, ich duschte und schon gings los zur Bushaltestelle, was ca ein Kilometer in hohen SChuhen hiess. Zudem machte ich den Fehler, einen Rock anzuziehen, was mich zur Attraktion des ganzen Busses machte. Peiiiinlich.... In allem Uebereifer - oder auch von Muedigkeit benebelt - eine Haltestelle zu frueh aus und mussten NOChmal laufen, und dass, wo Anais doch in der Oeffentlichkeit solche Angst hat :-) Mal ehrlich, dieses Colegio Aleman erzieht die Schueler zu vorurteilsbelasteten Weltfremden, die schon den oeffentlichen Bus angucken wie eine fette Kakerlake mit Haaren! (apropos, das in meinem Bett waren Floehe, jetzt hat Astrid ein Chemielabor in meinem Zimmer ausgekippt und jetzt sind sie allllle tooooooot :-) Bei den Cousinen oeffnete uns die ueber beide Pausbaeckchen strahlende Rebecca, sowas zuckersuesses und einfach wunderhuebsch, und zerdrueckte uns bald zur Begruessung und freute sich wie ein kleines Kind an Weihanchten. Dazu kam ihre grosse SChwester Michelle, die Psychologie studiert und, wir erinnern uns, gaaanz am Anfang den Intelligenztest mit uns gemacht hat (hab die bis jetzt hoechste Punktzahl,,, kann ich gut raten :-). Das Tollste ist: Egal, wo du hier hingehst, es wird sich immer ZUSAMMEN gestylt bzw der ein stylt den anderen, ausserdem komme ich IMMER mit perfekt gemachten Naegeln nach Hause!! ICh LIEBE meine Naegel!! SIe sind kostenlos und hundertmal schoener als in jedem Nagestudio! Herrlich!! Jedenfalls verbrachten wir eine ganze Weile damit, uns filigrane Blumenraenkchen auf die Naegel zu pinseln, uns die Haare zu glaetten usw - bei all der Styelerei kommt mir das Ganze aber nie so tussig vor, ich denke, der Unterschied ist, dass die Maedels hier zwar eine wahnsinnige Freude und Spass daran haben, sich huebsch zu machen, es ihnen aber zb fuer die Schule total egal ist, auch mal ungekaemmt hinzugehen. Ich verstand mich vor allem mit Michu supergut, irgendwie waren wir totaaal auf einer Wellenlaenge. Beim Naegelmachen wurde ein Deutschsprechverbot fuer Anais und mich festgelegt, was wir auch durchzogen, obwohls komisch war mit ihr Spanisch zu reden :-D, und beim Naegeltrocknen gab Rebe schon mal eine Kostprobe ihres wirklich, ohne Witze Shakira-gleichen taenzerischen Koennens. Wahnsinn, dafuer gibt es keine Worte! Michu kann zwar auch super tanzen, vor allem Merengue und Salsa, sooo schoen, aber sie ist nicht so AUSSERIRDISCH wie die zauberhafte Rebecca. Nachdem wir Pizza gegessen hatten mit der Mutter zusammen, auch eine Superliebe, die von malen ueber toepfern bis schnitzen ALLES kann, fingen wir an zu tanzen und die naechste Cousine, Andreita, kam noch (nett, aber etwas koomisch... guckte mich immer etwas seltsam an) und Michus Mini-Freundin, die sich nie zu tanzen traute :-D Wir tanzten dann bestimmt drei, vier Stunden lang, was echt noch besser war als in der Disko, da abwechslungsreicher - man konnte selbst die Musik bestimmen, wir erfanden Mini-Choreografien, spielten uralte Lieder, zu denen es diese Las-Ketchup-artigen Idiotentaenze gibt, und vor allem Michu und ich waren auch tanzmaessig total auf einer Wellenlaenge, tanzten absolut happy zu Reggaeton und Orientalischem (die Handwelle und so ein paar Bauchtanzsachen faszienierten die alle total, hihi)... Sie zeigte mir eine MEnge Lieder, erklaerte mir Genre-Unterschiede und fands total toll, dass ich so viele schon kannte und immer alles mitmachte :-D Diese beiden Schwestern sind der Hammer!! Ich liebe Michu :-) Wenn ich hierbliebe, wuerden wir garantiert supergute Freundinnen werden... Ayquel kam spaeter auch noch, mit ihrer Mutter, die absolut Party machte und die Tanzanweiserin spielte, waehrend die Erwachsenen EIIIIGENTLICH in der Kueche hockten, die ist vllt cool drauf! Wir machten auch sauviele witzige Fotos, ich hoff, ich krieg die noch... Als wir gehen mussten, haett ich mich am liebsten ans Sofa gekrallt, das war SO eine gute Stimmung, das kann man gar nicht in Worte fassen, wir hatten So einen Spass und auch die, die wirklich gar nicht tanzen konnten wurden voll integriert, die beiden hatten geniale Musik undwir alle geniale Laune :-D Michu und ich knuddelten und knutschten uns ganz doll und versprachen uns, uns mal in Facebook zu schreiben :-D (klingt so nach tragischem Abschied, so war das aber auch nicht...) Zu Hause fiel ich einfach ins Bett und war tot. Am naechsten Morgen stand ich um sieben auf und war immer noch tot. ICh fuhr tot und getarnt in Schuluniform mit zu Anais Sporttag, wo ich mich umzog und die Putzfrau dumm guckte, als ich in Uniform ins Klo ging und in orangenem Kleid mit hohen Schuhen rauskam. Hehe--- Naja, anchdem wir etwas den Jungs beim Fussballern zugeguckt hatten, lagen wir auf der Wiese und chillten, was superschoen war, und Catalina und ich stellten fest, dass wir partytechnisch einiges gemeinsam haben und unbedingt mal weggehen muessen. Haette ja eig heute sein sollen... :-( Ausserdem laesterte sie auf dem Klo ueber deutsches Tanzen und deutsche Diskos ab, was sie ganz schockiert hatte, als sie im Sommer dort war..., irgendwo musste ich ihr ja Recht geben. Und jetzt geh ich essen, ich hab euch alle lieb, und an Jule: DU SCHAFFST DAS!!!!
25.10.09 01:37


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